Das Rätsel der Krankheitserreger
Dr. M. Sc. Nadja Leander
Teil 2 (Lesen Sie hier Teil 1)
Unser bisheriges Bild von der Entstehung der Infektionen durch Krankheitserreger ist momentan kräftig in Umwälzung begriffen. Die ständige Entstehung immer neuer verheerender Krankheitserreger, die die gesamte Menschheit tief in ihrem Dasein erschüttern, zeigt deutlich, wie sich die Natur gegen die gewaltige Ellenbogen-Mentalität unserer heutigen Zivilisation wehrt. Als Reaktion hierauf sind wir ängstlicher geworden, denn es steht zu befürchten, dass Impfungen, der Missbrauch von Medikamenten oder Genmanipulationen die Krankheitserreger eines Tages in einer schlimmeren Form zu uns zurückführen werden. Der Mensch muss hilflos zusehen, wie seine Gesundheit immer mehr von der Pharmaindustrie und insbesondere der Molekularbiologie und Gentechnik abhängig wird. Wohin soll uns diese Entwicklung führen? Es ist eine regelrechte Ironie, dass sich der Mensch trotz aller Fortschritte und hygienischen Maßnahmen vor so kleinen Organismen wie den Krankheitserregern fürchten muss. Aber gerade dieses Phänomen birgt in sich eine Botschaft voller Hoffnung, da es so deutlich zeigt, was für eine immense Kraft, wie viel Intelligenz und Wille in der Einheit der Natur – vom Mikro- bis zum Makrokosmos - enthalten sind und dass wir lernen sollten, mit der Natur zu arbeiten anstatt gegen sie.

Bakterien können nicht nur als Krankheitserreger wirken, sondern auch als Heilkünstler, wie die Lactobazillen - sie tragen nicht nur zu der Herstellung von so beliebten Lebensmitteln wie Sauerteigbrot oder Joghurt bei, sie besitzen auch viele Heilfähigkeiten, von antibiotischen Fähigkeiten bis hin zur Krebshemmung. |
Unberechenbare Impfungen
Die heutigen Methoden zur Bekämpfung der Krankheitserreger haben nicht selten das Ergebnis gehabt, dass die Krankheitserreger zwar für eine gewisse Zeit kontrollierbar waren, aber nach einer relativ kurzen Zeit oft umso gefährlicher zurückgekehrt sind. Die älteste der modernen Bekämpfungsmethoden, die Impfung, wird von der Schulmedizin (nicht aber von alternativen Heilmethoden) seit mehr als zwei Jahrhunderten als allgemeiner, vorbeugender Schutz gegen Krankheiten verordnet. Sie basiert auf dem Prinzip, dass das Immunsystem des Menschen durch Zugabe von Impfstoffen aktiviert wird. Dies basiert überwiegend auf abgeschwächten oder inaktivierten Krankheitserregern bzw. deren Toxinen oder auf genmanipulierten Substanzen. Doch trotz aller Argumente und Erfahrungen, dass sie das Immunsystem gegen manche (nicht alle!) Krankheitserreger widerstandsfähiger zu machen scheinen, bietet die Schutzimpfung an sich weitaus mehr Gefahren als vielfach bekannt: 1. Die Experimente zur Impfstoffentwicklung basieren oft auf qualvollen Tierversuchen, deren Ergebnisse nicht 1:1 auf den Menschen übertragbar sind - Grund genug, sie nicht durchzuführen! 2. Nebeneffekte können schwerwiegender als die so genannten positiven Effekte sein. 3. Selbst in den Fällen, in denen die positiven Effekte die negativen überwiegen, ist ein 100%iger Impfschutz nicht immer und - eine wichtige Tatsache - nicht bei allen Menschen garantiert! Immer wieder kommt es vor, dass Menschen an den Impffolgen sehr ernst und oft lebenslang erkranken oder sogar sterben. In den Fällen, in denen es dennoch gelingt, einen Impfstoff mit einer positiven Wirkung herzustellen, muss man ihn oft verändern, weil sich die Krankheitserreger ständig ändern - hierfür sind die Erkältungsgrippen das klassische Beispiel.
"Ich weiß nicht, ob ich nicht doch einen furchtbaren Fehler gemacht habe und etwas Ungeheures geschaffen habe."
Edward Jenner, Entwickler der Impfung
(1749-1823)
Edward Jenner wird im Allgemeinen begeistert gefeiert als der große Erfinder und Retter der Menschheit. Weit weniger bekannt ist, dass er am Ende seines Lebens, nach Verlust von zwei Kindern infolge eigener Impf-Experimente, selbst Zweifel an dieser Methode hatte. |
Angesichts dieser Tatsachen stimmt es nachdenklich, was Professor Dr. Gottfried von Purucker zu diesem Thema schon vor über 60 Jahren schrieb: „Es liegt etwas so unsagbar Abstoßendes darin, Viren von unglücklichen, kranken Tieren oder von Menschen, die an scheußlichen Krankheiten leiden, in den Blutstrom von offensichtlich gesunden Menschen zu injizieren, in der Hoffnung, sie dadurch gegen derartige Krankheiten immun zu machen. ... [Dies hat] zwangsläufig auch eine andere und unvermeidliche Wirkung: Sie schwächt die ,normalen‘ aktiven Abwehrkräfte des Körpers. ... Die bloße Tatsache, dass dies dem allgemeinen Strom der medizinischen Meinung so sehr entgegengesetzt ist, ist für mich äußerst unwichtig. Wie alle anderen Wissenschaften ändert sich die medizinische Wissenschaft so schnell, dass die Überzeugungen von heute, obwohl öffentlich publiziert und laut proklamiert, die abgelegten Theorien von morgen sein werden. … Ich bin davon überzeugt, ,diese‘ Impfung bringt zehn Teufel mit sich, die schlimmer sind als die Krankheit selbst.“
Als wie wahr haben sich diese Worte erwiesen! Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die Geschichte des Impfstoffes gegen Polio, die von Viren verursachte Kinderlähmungs-Krankheit, die die Weltgesundheitsorganisation, WHO, vor ca. 15 Jahren dank des Impfstoffes für mehr oder weniger ausgelöscht hielt. Aber gegen alle Erwartungen sind diese Krankheitserreger vor einigen Jahren plötzlich wieder aufgetaucht. Das Fürchterliche an dieser Geschichte ist, dass die wiedererstandenen Erreger aus den abgeschwächten Virus-Essenzen in dem Impfstoff selbst stammen und sich in ihre aggressive Form zurückverwandelt hatten! Somit sehen die WHO und der Rest der medizinischen Welt mit großer Sorge in die Zukunft, da es nicht voraussagbar ist, zu welchen Konsequenzen dies führen kann bzw. welche anderen Krankheiten in einer noch schlimmeren Form wieder zurückkehren können und ob man ihrer dann möglicherweise überhaupt Herr werden kann.
Antibiotika - ein zweischneidiges Schwert
Die Behandlung mittels Antibiotika schien zuerst ein Segen zu sein. Doch die schnelle und häufige Verschreibung von Antibiotika hat unter den Krankheitserregern multiple Resistenzen gegen Antibiotika hervorgebracht, sodass wir die Krankheiten nicht beseitigt, sondern sie nur gefährlicher gemacht haben. Weiterer Nachteil der heutigen Antibiotika-Behandlung ist, dass Antibiotika zwar Krankheitserreger in ihrem Wachstum hemmen bzw. töten, gleichzeitig aber auch die Bakterien getötet werden, die für unser Wohlbefinden verantwortlich sind. Hierdurch wird der Patient weiter geschwächt.

TBC – eine uralte Krankheit in einem neuen Gewand
Die Tuberkulose (TBC) ist eine klassische, oft tödliche Lungenkrankheit, die durch Mycobacterium tuberculosus verursacht wird und die Menschheit für lange Zeiten in Krisenzeiten wie Krieg oder Hungersnot verfolgt hat. Dank allgemeinhygienischer Maßnahmen und dem Einsatz von Antibiotika sank die Zahl der TBC-erkrankten Menschen bis etwa 1990 erheblich. Seitdem jedoch steigt die Zahl der TBC-Erkrankten in beängstigender Weise wieder an, so dass heute schon ein Drittel der Menschheit hiermit wieder infiziert ist, aber mit einer schlimmeren Art als früher. Die Ursachen hierfür liegen u. a. in der Entwicklung von Antibiotika-Resistenzen der Erreger sowie in der Verbreitung von AIDS. |
Gentechnik - ein verhängnisvoller Versuch
Die Tatsache, dass die Methoden der heutigen Schulmedizin zur Bekämpfung der Krankheitserreger in eine geradezu verzweifelte Situation eskaliert sind, zeigt sich deutlich in den neuesten Versuchen, Krankheiten zu bekämpfen, indem man mittels Genmanipulation z. B. versucht, einen Wirt widerstandsfähiger gegen Krankheitserreger zu machen. Doch ist dies nicht nur eine Wiederholung des gleichen Fehlers, den wir schon von den Versuchen mit Impfungen und Antibiotika kennen - aber in einer deutlich schlimmeren Art? Die Genmanipulation ist nicht nur eine sehr risikobehaftete Technik, die schon für mehrere traurige Opfer völlig unerwartet entweder zum Tod oder zu einer ernsten Krebserkrankung geführt hat; viel gravierender ist, dass hier Eingriffe in die Natur vorgenommen werden, für die wir in der Zukunft sehr ernste Folgen unvorstellbarer Art tragen müssen. Das Gemeinsame an den drei oben genannten Methoden - Impfung, Antibiotika, Gentherapie - ist, dass man unbedingt der Meinung ist, die Krankheitserreger müssten eliminiert oder die Wirte manipuliert werden, um den Wirkungen der Krankheitserreger zu entgehen. Aber anstatt sich zu fragen, warum die vielen Versuche in dieser Richtung meist scheitern und die Situation ständig schlimmer wird, warum sich die Entwicklung immer weniger steuern lässt, wird verzweifelt nach immer neuen Methoden gesucht, die nur immer naturwidriger werden. Es ist unbedingt höchste Zeit für ein Umdenken! Sonst werden wir uns eines Tages in der Situation wiederfinden, dass wir - laut Goethes treffendem Spruch aus dem "Zauberlehrling" - flehen müssen: "Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister, werd’ ich nun nicht los!"
Irreführende wissenschaftliche Theorien
Wie können wir einen Weg aus dieser verfahrenen Situation finden? Durch ein Umdenken - vom materialistischen zum ganzheitlichen Denken und damit durch eine Abkehr vom naturwidrigen Handeln hin zum Handeln in Harmonie mit der Natur. Der Denkfehler der modernen Medizin basiert auf den Sichtweisen heutiger wissenschaftlicher Schulung, die ein verzerrtes Bild von der Natur zeichnet. Zum einen geht sie davon aus, dass alles aus dem Nichts kommt, zum anderen führt sie die Evolution des Lebens gemäß der darwinistischen Theorie letztlich auf zufällige Mutationen zurück, wo nur die Individuen überleben, die sich im Kampf ums Dasein als die Tauglichsten erweisen. Einen fataleren Denkfehler kann es kaum geben, denn das Grundgesetz der Natur basiert nicht auf Konkurrenz, sondern auf Kooperation!
Darüber hinaus besagen die ganzheitlichen Lehren der Esoterischen Philosophie, der überlieferten Weisheit der Zeitalter, die seit jeher von den größten Philosophen und Religionsstiftern gelehrt wurden, dass alles lebt; dass alles ein einziger gewaltiger Organismus ist, in dem alles miteinander verbunden ist, und dass Universale Bruderschaft eine Tatsache in der Natur ist.
Faszinierende neue Entdeckungen
Diese universale Verbundenheit lässt sich am Beziehungsgeflecht zwischen Wirt und Krankheitserreger bis in die molekularen, atomaren Strukturen hinab zurückverfolgen, wodurch das Tor zur Kenntnis über die enormen Kräfte des Lebens, die hinter der Materie wirksam sind, ein wenig geöffnet wird. In Teil 1 dieses Artikels wurde deutlich beschrieben, wie die Krankheitserreger ihre infektiöse Wirkung auf den Wirt buchstäblich nur mit Hilfe des Wirtes vollständig entwickeln können. Neueste Studien der Genetik haben dieses Phänomen weiterverfolgt. Es wurde herausgefunden, dass eine regelrechte Wechselwirkung oder Kommunikation zwischen den Genen des Wirtes und denen des Krankheitserregers besteht, die dann, je nach Art dieser Wechselwirkung, zu unterschiedlichen Krankheitssymptomen führen kann.
Ebenso faszinierend ist die ständige Entwicklung des Genoms jedes Lebewesens. Das Genom, insbesondere einzelne Teile, also die Gene darin, können durch vielerlei Mechanismen verändert werden. Dies geschieht entweder durch interne Veränderungen - der Grund hierfür ist der Molekularbiologie immer noch ein Rätsel - oder durch Impulse von außen, z. B. durch Austausch von Genfragmenten mit anderen Organismen, sogenannter horizontaler Gentransfer. Diese Veränderungen des Genoms, ob durch interne Veränderungen oder durch Austausch mit anderen Organismen, können somit a) harmlose Organismen zu Krankheitserregern entweder schlimmerer oder weniger schlimmer Art oder b) Krankheitserreger zu harmlosen Organismen umwandeln. Diese Prozesse finden laufend und überall statt. Man könnte buchstäblich sagen, dass der größte und komplexeste Gen-Ingenieur die Natur selbst ist! Aber mit dem großen Unterschied zur Gentechnologie der heutigen Wissenschaft, dass dies im Einklang mit der Natur, in Harmonie mit allem, zur Wiederherstellung des Gleichgewichts geschieht.
Die Natur ist jedoch weitaus komplexer, als eben dargestellt! Neben den Wechselwirkungen zwischen den Genen des Wirtes und denen des Krankheitserregers sowie den ständigen Veränderungen der Gene gibt es auch andere Arten von faszinierenden molekularen Kommunikations-Systemen, die die Krankheitserreger auf verschiedene Arten regelrecht spezifisch hemmen bzw. unterstützen können. So gibt es z. B. spezifische Biomoleküle (verschiedene Sorten von RNA-Molekülen), die von dem Wirt in Betrieb gesetzt werden können, die die Gene eines Krankheitserregers aus- oder einschalten können! Sogar unter den Mikroorganismen, die lange Zeit als nicht-kommunizierende Organismen betrachtet wurden, gibt es ein hochinteressantes Kommunikationssystem (das sogenannte Quorum-sensing-Phänomen), das das Wachstum der Mikroorganismen, wie z. B. eben der Krankheitserreger, entweder stimulieren oder hemmen kann. Diese Phänomene zeigen deutlich, dass sich die Krankheitserreger, eben wie alle anderen Lebewesen auf Erden, in ständiger Entwicklung, zusammen mit ihrer Umgebung, befinden. Die heutige medizinische Wissenschaft steht praktisch staunend vor diesen Entdeckungen, da man nicht weiß, was hinter diesen höchst erstaunlichen, höchst intelligenten, komplexen Phänomenen steht und wie man sie steuern kann.

Molekulare Interaktion
Wunder über Wunder - neueste Erkenntnisse haben vielerlei Mechanismen des Austauschs und der molekularen Wechselwirkungen zwischen Mikroorganismen und ihren Genen aufgedeckt, die krankheitsfördernde Eigenschaften entweder weiter verbreiten oder verhindern können. Diese Skizze zeigt, wie z. B. ein Resistenzgen gegen Antibiotika von einer Zelle zu einer anderen Zelle übertragen werden kann. |
Auswege aus dem Sackgassen-Denken
Die Hintergründe der oben genannten Entwicklung werden der heutigen Wissenschaft ein Mysterium bleiben, solange sie nur die Materie als Basis des Lebens betrachtet. Diese neuen Entdeckungen weisen darauf hin, dass es ein unerschöpfliches Leben, eine ungeheure Kraft und Intelligenz hinter unserer physischen Welt gibt, die sich vom Mikro- bis zum Makrokosmos hindurchzieht. Auch besagen sie, dass die materielle Ebene nur ein Ausdruck oder der Niederschlag von Kräften höheren Ursprungs ist, die eng mit den Lebewesen auf Erden und mit dem gesamten Universum zusammenhängen, denn alles lebt, alles ist zusammengesetzt, alles befindet sich in ständiger Entwicklung. Die Siebenfältigkeit der Natur ist ein wundervoller Schlüssel, der, zusammen mit den Lehren von Karman und Wiedergeburt, völlig neue Perspektiven eröffnet! Der Mensch ist weitaus mehr als sein physischer Körper - in der Essenz ist er ein Denker: "... ein Sammelpunkt schöpferischer Kräfte; ein Energiezentrum, das beständig zahllose Ströme und Fluten kleiner Leben von sich aussendet. Diese atomischen Leben, diese Lebensatome verlassen ihn durch seine physischen Ausstrahlungen."
Unsere materielle Welt, die wir im Alltag für die Wirklichkeit halten, ist nichts anderes als der Niederschlag einer feinstofflicheren Sphäre, die der Träger von mentalen Lebensenergien ist. Sie ist eine unsichtbare Region, die unsere Erde, wie jeden anderen Planeten auch, umgibt. Sie ist die Vorratskammer oder der Aufbewahrungsort aller Energien. Ist die Gedankenatmosphäre durch Kriege oder niedermenschliche Gedanken aller Art vergiftet, werden diese enorm starken Kräfte entsprechende Wirkungen sowohl auf unsere Physis als auch auf die gesamte Natur haben. Dies ist die Erklärung dafür, warum Seuchen plötzlich entstehen und ebenso verschwinden können - warum verheerende Seuchen im Zusammenhang mit Kriegen oder sehr negativen Gedankenatmosphären wüten, da ja die Gedankenatmosphäre von all den negativen und aggressiven Gedanken so vergiftet ist. Bedenken wir, dass "Angst eine der stärksten zersetzenden Kräfte ist". Die Krankheitserreger sind also nichts anderes als Opfer unserer disharmonischen Gedanken! Dies erklärt auch, warum die Infektionsprozesse bei verschiedenen Menschen so vielfältige unterschiedliche Symptome hervorbringen und warum manche Menschen trotz hoher Infektionsgefahr, wie z. B. im Mittelalter bei der Pest, nicht infiziert werden.
Die Rückkehr der Krankheitserreger bietet dem Menschen eine Möglichkeit, sich durch positive, harmonische Gedanken auf den Weg zurück zur Heilung, zu innerer Harmonie mit der Natur zu bringen. Aber wir müssen uns auch dessen bewusst sein, dass, je tiefer die erzeugte Disharmonie ist, es auch desto schwieriger sein wird, eine wahre Heilung "auf die Schnelle", wie es so typisch in unserer hektischen und ungeduldigen Zeit geschehen soll, zu ermöglichen. Der Grund hierfür ist einfach der, dass viel zu tiefgreifende disharmonische Veränderungen in den unendlichen Zirkulationen von Myriaden von Lebewesen im Universum gemacht worden sind, die zunächst alle von Grund auf, Schritt für Schritt zurück zur Harmonie gebracht werden müssen, bevor der Anfang zu einer Heilung überhaupt wieder bemerkbar gemacht werden kann. Denn der Mensch ist weitaus mehr als der physische Körper - er besteht aus Trillionen und Abertrillionen von Atomen auf den unterschiedlichsten Evolutionsstufen, wobei die Atome in unserem Körper nur die niedrigste Ebene darstellen. "Allein in dieser Tatsache ruht eine wesentliche Grundlage der Moral, des reinen Lebens und hohen Denkens sowie der Pflicht, die Atome unserer gesamten Konstitution mit Impulsen zu beeindrucken, die aus unseren höheren Teilen entspringen und hervorströmen. Handeln wir in diesem Sinne, kehren die Lebensatome zu uns wie Engel zurück, ein jedes verkörpert dann einen Impuls zum Guten und trägt sogar zu physischer Gesundheit bei." (Gottfried von Purucker). In diesem Zusammenhang ist auch zu erkennen, dass das Universum unsere Heimat ist. Aus ihm wurden wir geboren, in ihm leben wir und haben wir unser Dasein. Es gibt keinen endgültigen Tod, keine Auslöschung. Alles ist dem Wandel unterworfen, dem Miteinander und dem Füreinander. Nur der Mensch ist in der Lage, diese wunderbare Harmonie zu zerstören.
Nur weil Behandlungsmaßnahmen wie Impfungen, das Geben von Antibiotika und Genmanipulation technisch möglich sind und eine gewisse, zeitweilige Wirkung zeigen, heißt dies nicht, dass dies in Harmonie mit der Natur geschieht. Was der Menschheit und der heutigen Wissenschaft fehlt, sind ethische Vorsätze: Statt zu versuchen, die Natur zu beherrschen, müssen wir lernen, mit der Natur zu arbeiten, mit der Natur zu denken. Die eigentlichen Gefahren liegen nicht bei den Krankheitserregern, sondern in unseren Gedanken. Wir sollten also nicht nur auf unsere äußerliche Hygiene achten, sondern mindestens genauso viel auf unsere Gedanken! Erkennen wir dass wir aus den verschiedensten Energien, ja auch aus Kleinstlebewesen zusammengesetzt sind, resultiert daraus gleichsam ein erweitertes Verständnis von Gesundheit. Lassen wir daher die Worte von Professor Dr. Gottfried von Purucker tief in unserem Herzen widerhallen: "Im Allgemeinen halten wir uns für gesund oder geheilt, wenn es unserem physischen Körper gut geht. Doch die Esoterische Philosophie betrachtet den Menschen nicht nur als aus dem physischen Körper bestehend. ..., denn der Mensch ist eine zusammengesetzte, aus sieben Prinzipien, Kräften und Energien bestehende Wesenheit. Um vollständig gesund zu sein, muss daher jedes Prinzip unserer Konstitution aktiviert werden, so dass jenes spirituelle Feuer, das uns Leben gibt, durch uns strömen kann. ... Auf diese Weise wird das Beste im Menschen, ... wahre Ethik, erweckt, und jeder Teil unserer Konstitution befindet sich dann in Harmonie mit jedem anderen - wir sind ganzheitlich gesund."
Hilf der Natur und arbeite mit ihr,
sie wird als einen ihrer Schöpfer dich erkennen an
und dir gehorsam sein.
Helena Petrowna Blavatsky: Die Stimme der Stille. |
Literaturempfehlungen
- Gottfried von Purucker: Goldene Regeln der Esoterik.
- Gottfried von Purucker: Tod - was kommt danach?
- Gottfried von Purucker: Medizin der Zukunft - Strahlungen, die unser Leben bestimmen. In: Esoterische Philosophie - Weisheit der Zeitalter - DAS FORUM, Hannover, 1/2001.
- Gottfried von Purucker: Der Weg zu innerer Heilung. In: Wind des Geistes.
- Hermann Knoblauch: Die neue Dimension der Wissenschaft. In: raum&zeit, 54/1991, S. 61-63.
- Hermann Knoblauch: Die Urknall-Theorie. In: Esoterische Philosophie - Weisheit der Zeitalter - DAS FORUM, Hannover, 2/1991.
- Hermann Knoblauch: Die technische und geistige Revolution unserer Zeit. In: Esoterische Philosophie - Weisheit der Zeitalter - DAS FORUM, Hannover, 2/1997.
- Hermann Knoblauch: Editorial. In: Esoterische Philosophie - Weisheit der Zeitalter - DAS FORUM, Hannover, 3/1996.
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