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| 113 Seiten, 20 Abb., Paperback ISBN 978-3-8311-0648-6 Preis: 9,80 EUR |
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| Faszinierende Einblicke in neue Wissensbereiche, Anregungen für eine ethisch orientierte Lebensgestaltung! | |||
| Ethik in der Praxis – Chancen für Beruf und Alltag Dr. Manola Märtens und Dr. Marion Pusch Der Begriff "Ethik" ist wieder in aller Munde. Doch was ist Ethik? Ist sie Moral? Ist sie bloße Theorie? Wie kann Ethik im Beruf und im täglichen Leben Orientierungsmaßstab sein und bei schwierigen Entscheidungen, Problemen und Konflikten helfen? Evolution im Dialog von Wissenschaft und Philosophie Dr. Claudia Baß und Ute Kampmann Woher kommen wir? Warum leben wir? Wohin gehen wir? Diesen Lebensfragen sind Wissenschaftler und Philosophen aller Kulturkreise immer wieder nachgegangen. Welche zentralen Erkenntnisse lassen sich aus Überlieferungen und dem aktuellen Stand der Forschung ableiten? Und welche Perspektiven ergeben sich daraus für unser eigenes Leben und unser Selbstverständnis? Die Welt der Atome – braucht die Physik ein neues Weltbild? Hannes Frischat In den faszinierenden Mikrowelten der Moleküle und Atome entdecken wir pulsierende Lebendigkeit, Bewegung, chemische Vermehrung, Stoffwechsel, Energie- und Informationsaustausch. Einsichten in die Prozesse von Leben und Zusammenleben im atomaren Bereich bergen den Kern eines neuen Naturverständnisses in sich. Die Physik im 21. Jahrhundert vermittelt ein neues Weltbild, das sich auf alle Lebensbereiche auswirken wird. Naturschutz beginnt im Denken. Was ist Leben? Dr. Antonia Donta "Global denken - lokal handeln" fordert die Agenda 21. Verantwortungsvolles Denken ist Voraussetzung für unser Handeln. Auch Naturschutz beginnt im Denken. Was aber ist für uns "Natur" und was hat Naturschutz mit dem Lebensbegriff zu tun? Wie können wir durch die Erweiterung des Lebensbegriffs unsere Einstellung gegenüber der Natur verändern, um die Lebensgrundlagen für kommende Generationen zu bewahren? Entstehung des Universums – Alternativen zur Urknalltheorie Dr. Heidrun Bethge In der Öffentlichkeit gilt der Urknall fast als selbstverständliche Tatsache. Doch hat es ihn wirklich gegeben? Zahlreiche aus Experimenten gewonnene Erkenntnisse sowie philosophische Überlegungen zwingen zu einem Umdenken. Letztlich ist die Beantwortung dieser Grundsatzfrage für die Erklärung aller Lebensprozesse - materiell wie geistig - entscheidend. |
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Vorwort Wie notwendig ein Umdenken ist, zeigen heutige Wissenschaften: Sie versuchen immer noch, unsere Welt auf materieller Basis zu erklären. Das beginnt beim Urteilchen, beim Urknall oder der Weltformel, geht weiter mit dem darwinistischen Modell der Menschwerdung über Tiere und wird fortgesetzt mit der Molekularbiologie, die ein rein auf die Gene beschränktes Bild vom Menschen prägt. Doch die Wissenschaften der Zukunft brauchen eine neue Basis. Sie werden nicht umhin kommen, auch den geistigen Hintergrund oder Urgrund unserer materiellen Welt zu erforschen - wie es Universaldenker vieler Epochen getan haben. Deshalb haben sich die Dozenten und Forschenden der Hermann-Knoblauch-Akademie zum Ziel gesetzt, Natur- und Geisteswissenschaften wieder zusammenzubringen. Die Grundlagen hierfür liefert das Netzwerk für interdisziplinäre Ursachenforschung, in dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus über 20 Disziplinen an neuen Sichtweisen und Forschungsansätzen arbeiten. Hier trifft sich eine große Vielzahl von Anschauungen und Auffassungen aus Fächern von Physik bis Philosophie, von Biologie bis Sozialwissenschaft und Religionswissenschaft, um sich auf den unterschiedlichsten Gebieten auszutauschen. Können Atome miteinander kommunizieren? Findet Evolution in der Materie oder im Denken statt? Wie hängen Naturschutz und "Leben" zusammen? Welche Alternativen gibt es zum Urknall? Warum ist Ethik die Grundlage für eine menschenwürdigere Zukunft? - Wenn sich die Dozenten und Forschenden der Hermann-Knoblauch-Akademie über diese Fragen Gedanken machen, findet keine trockene oder abgehobene Wissenschaft statt, sondern ein lebendiger Austausch zwischen den Disziplinen - so lebendig, wie die Natur selbst ist. Einen Einblick geben die Vorträge dieses Bandes, die von Juni bis Oktober 2000 in Hannover gehalten werden. Ziel der Vorträge ist es zu zeigen, wie weitreichend vernetzt wir mit der Natur sind und welche Gestaltungsmöglichkeiten für unsere eigene Zukunft sich daraus ableiten. Dabei geht es auch um Wege zu einem humaneren Denken und Handeln in Wissenschaft und Gesellschaft. So entsteht in der Hermann-Knoblauch-Akademie ein fächerverbindendes Denken, das im Studium, im Alltag und im Beruf neue Akzente setzt. Als weitere Schlüsselqualifikationen fördert die Hermann-Knoblauch-Akademie ursachenorientiertes und ethisch orientiertes Denken und lässt damit keinen Zweifel an der Verantwortung des Menschen für seine eigene Zukunft. Wie wichtig grundlegende Umwälzungen in unserem westlichen, naturwissenschaftlichen Weltbild sind, erkannte bereits vor vielen Jahrzehnten der Gründer des Netzwerks und der Akademie, Hermann Knoblauch, dessen wegweisende Impulse diese Forschungen überhaupt erst ermöglichen. Der hannoversche Ingenieur entwickelte entscheidende zukunftsorientierte Denkansätze, die das Ideenkapital großer Denker und Kulturen verschiedener Epochen in einzigartiger Weise mit modernster Forschung verbinden. In der Tradition seines Denkens liefern die nun folgenden Vorträge Bausteine für ein neues Fundament unseres Denkens, dessen Notwendigkeit er voraussah:
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